Schmerztherapie

Ziel der Radionuklidtherapie ist die rasche und wirksame Schmerzlinderung bei Knochenmetastasen. Patienten benötigen weniger Opiate und haben eine bessere Lebensqualität. Die Schmerzlinderung einer einmaligen ambulanten Therapie kann von 4 Wochen bis zu 4 Monaten anhalten.

 
 
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Nicht-medikamentöse Behandlung

Nicht-medikamentöse Behandlung, Foto: Yuri Arcurs ©fotolia

Lokale Maßnahmen bilden einen weiteren Baustein bei der Therapie von Knochenmetastasen. Einzelne Herde können perkutan bestrahlt werden, dies dient zum einen der lokalen Schmerztherapie, zum anderen der Stabilisierung besonders bruchgefährdeter Knochenabschnitte. Die operative Versorgung von metastasen-bedingten Knochenbrüchen gehört ebenfalls zu den wichtigen lokalen Maßnahmen.

Eine physiotherapeutische Begleittherapie und physikalische Maßnahmen können sich günstig auf die Schmerzen durch Knochenmetastasen auswirken, vor allem weil eine schmerzbedingte Schonhaltung zusätzliche Verspannungen und Schmerzen nach sich ziehen kann. Zur physikalischen Therapie gehören unter anderem Bäder, lokale Kälte- oder Wärme-Anwendungen, Massagen und Krankengymnastik.

Weiterhin kann durch Akupunktur die medikamentöse Therapie unterstützt und ergänzt werden.

Psychologische Unterstützung

Nicht-medikamentöse Behandlung, Foto: moodboard ©fotolia

Innere Einstellung, Verhalten und Gefühle können Schmerzen verstärken oder sogar auslösen. Psychotherapeutische Maßnahmen erleichtern den Umgang mit dem Schmerz und helfen dabei, eine veränderte Wahrnehmung des Schmerzempfindens zu entwickeln. Der Betroffene kann in Schmerzbewältigungsprogrammen erlernen, mit dem Schmerz umzugehen. Ein weiterer fester Bestandteil der psychotherapeutischen Maßnahmen sind Entspannungsübungen, wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung. Verkrampfungen können so gelöst werden, das vegetative Nervensystem, das auch Blutdruck, Herz- und Atemfrequenz beeinflusst, wird so stabilisiert.